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Die Burušaski-Lehnwörter in Der Zigeunersprache

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Wenn der äußerste Nordwesten Indiens zwar nicht, wie man früher annahm, als die ursprüngliche Heimat der Zigeuner, so doch wenigstens als ihre letzte Station vor dem Verlassen des indo-arischen Sprachbereichs gelten darf, so ist es nicht verwunderlich, wenn wir neben einigen Dardismen im Zig. auch Vokabeln aus dem Wortschatz des den dardischen Sprachen unmittelbar benachbarten Burušaski vorfinden. Die sicheren Beispiele sind zwar noch nicht sehr zahlreich, aber für die Sprachwissenschaft von ungleich größerem Interesse als die vielen Entlehnungen aus anderen nicht-indischen Sprachen (Persisch, Armenisch, Griechisch usw.), denn sie dienen im Gegensatz zu diesen nicht nur zur weiteren Aufhellung der Wanderwege der Zigeuner, sondern können ausnahmsweise auch neues Licht auf die Geschichte der gebenden Sprache werfen. Wenn wir nämlich, vorsichtig geschätzt, den Auszug der Zigeuner aus Nordwestindien in die Mitte des ersten nachchristlichen Jahrtausends verlegen, so können sie uns einen wenn auch nur bescheidenen Begriff von dem lautlichen Zustand des Bur. in einer Zeit geben, aus der sonst jedes Zeugnis fehlt. Die Veränderungen, die die betreffenden Bur.-Wörter durchgemacht haben, sind freilich in der Regel nicht sehr groß, was wiederum für den tröstlich sein wird, der angesichts des rapiden Lautverfalls mancher indogermanischer Sprachen dem von mir an anderer Stelle begonnenen Nachweis einer Verwandtschaft des Bur. mit dem Baskischen noch mit begreiflichem Mißtrauen gegenübersteht; sie müssen aber trotzdem mit Sorgfalt registriert werden, weil sie die mit Hilfe des Bask. gewonnenen Lautgesetze stützen oder die Entwicklung von Wörtern aufhellen, für die im Bask. keine Entsprechung mehr vorhanden ist.

10.1163/000000059792938071
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1959-03-01
2016-12-11

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