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Julius Evola and the UR Group

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Die Gruppe von UR, die von 1927–1929 bestand, wurde im Wesentlichen vom italienischen Mathematiker, Neu-Pythagoreer und Hochgradfreimaurer Arturo Reghini sowie von Julius Evola begründet, der damals bereits seine dadaistische und philosophische Periode beendet und sich intensiv mit fernöstlicher Spiritualität beschäftigt hatte. Auf Grund ihres umfangreichen Lehrmaterials und wegen der hoch qualifizierten Mitglieder (darunter Altphilologen, der Begründer der Freudschen Psychoanalyse in Italien, Literaten, erfahrene Mitglieder anderer magischer Gruppierungen sowie die Spitze der Anthroposophie in Italien) muss die Gruppe von UR zu den interessantesten magischen Bünden des 20. Jahrhunderts gerechnet werden. UR veröffentlichte zur Zeit ihres Bestehens regelmäßig Monatshefte, die insgesamt auf über eintausendzweihundert Seiten konzentriertes praktisches Material aus allen Epochen und Weltgegenden vorlegte. Das Ziel der Gruppe war nicht Mystik oder schöngeistige Philosophie, sondern einen tatsächlicher Zugang zu transzendenten Bereichen aufzuzeigen. Dazu wurde ein nachvollziehbarer Stufenweg vorgezeichnet und in möglichst klaren Worten erläutert. Praktische Texte aus der Alchimie, dem Tantrismus, Buddhismus, der antiken Theurgie und der Sexualmagie wurden zusätzlich beigezogen. Der Stufenweg sollte zu einer echten Gottwerdung (nicht Gottähnlichkeit) führen nach dem Satz Meister Eckharts: "Soll ich Gott unmittelbar erkennen, so muss ich schlechthin Er und Er muss ich werden." Die Möglichkeit dazu bot der Aufbau eines unzerstörbaren "Diamantkörpers", der auch den physischen Tod überstehen sollte. Die Gruppe von UR war in zwei Fraktionen aufgeteilt. Die eine, die praktisch verwertbare Texte übersetzte und kommentierte und eine zweite innere, die diesen Weg praktisch verfolgte und die dabei gemachten Einzel- und Gruppenerfahrungen in unmissverständlicher Sprache beschrieb.

Affiliations: 1: Independent Scholar

10.1163/147783512X614830
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2012-01-01
2016-12-04

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