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Das Datum Der Shih-Ching-Finsternis

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Die Sonnenfinsternis von - 775 IX 6 (jul. Stil), die in China seit dem Ende der Hanzeit, in Europa seit rund 200 Jahren (Gaubil) als "Shih-ching-Finsternis" betrachtet wird, kann nicht mit dieser identisch sein, da sie im Gebiet des alten China (Unterlauf des Gelben Flusses) nicht sichtbar gewesen ist. Die Sonnenfinsternis von - 734 XI 30 ist in der Zeit zwischen dem Beginn der Choudynastie (1122 v. Chr.) und dem Ende der Ch'un-ch'iu-Periode (470 v. Chr.) die einzige, die mit den Angaben der Shih-ching-Ode + (Chinese Classics IV, 320) übereinstimmt. Es ergibt sich, dass die Monatsangabe nach Hsiastil (, Jahresbeginn im III. astronomischen Monat) gerechnet ist; der Neumond des 30. November - 734 sollte zwar theoretisch den 11., nicht den 10. bürgerlichen Monat im Hsiakalender einleiten, doch lässt sich diese Diskrepanz mit der Angabe des Textes ungezwungen beseitigen, wenn man annimmt, dass das Herbstäquinoktium des Jahres - 734 infolge ungenauer Beobachtung (innerhalb der durch die Gnomon-Methode bedingten Fehlergrenze) um 1-2 Tage zu spät angesetzt und demzufolge der Schaltmonat verfrüht eingeschoben worden ist. Der Vergleich mit den Finsternisberichten aus späterer Zeit zeigt, dass fehlerhafte Monatsschaltungen dieser Art nicht selten vorkamen. Die Anspielungen auf politische Verhältnisse im Texte der Ode sowie der drei folgenden, stehen nicht im Widerspruch mit den Angaben des über die Regierungszeit von P'ing-wang; insbesondere enthält die 7. Strophe der Ode einen deutlichen Hinweis auf die offenbar schon längere Zeit geplante und i. J. 722 v. Chr. endgültig erfolgte Verlegung der Hauptstadt von Hsi-an Fu nach Lo-yang. Als weitere Bestätigung darf angesehen werden, dass unmittelbar vor der Sonnenfinsternis von - 734 XI 30 eine Häufung von totalen, in China sichtbaren Mondfinsternissen eintrat, auf die die Textworte offensichtlich Bezug nehmen. - Die Annahme von Schreibfehlern in der Monatsnummer oder in einer der beiden Komponenten der Tagesnummer im 60er-Zyklus führt zu keinem brauchbaren Resultat. Aus alledem ergibt sich, dass die Sonnenfinsternis von - 734 XI 30, die in Hsi-an Fu eine Grösse von annähernd 11 Zoll (11/12 des Sonnendurchmessers) erreicht hat, die einzige ist, die Anspruch darauf erheben kann, mit der Shih-ching-Finsternis identisch zu sein.

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1934-01-01
2016-12-11

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