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Ein Beitrag Zur Paarungsbiologie Der Erdkröte (Bufo Bufo L.)

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Geschlechtsreife Erdkröten suchen alljährlich dieselben Laichplätze auf. Die Wanderung erfolgt zielgerichtet, unabhängig von orientierenden Einwirkungen des Laich-platzes. Verfrachtungsversuche zeigen, dass ortsfremde Kröten den Teich selbst aus verhältnismässig geringen Entfernungen nicht wahrnehmen. Dies lässt darauf schliessen, dass der Weg zum Laichplatz durch individuelle Erfahrung bestimmt wird. Die Wanderung beginnt mit Dämmerungseinbruch und ist witterungsabhängig. Durch raschelnde Geräusche werden de Männchen angelockt. Die Paarung findet zumeist bereits an Land statt. Im Wasser reagieren die Männchen vor allem auf taktile Reize und schwimmen alles Bewegte an. Die Umklammerung erfolgt zunächst wahllos. Die Korrektur ist postkopular, wobei Konsistenz, Breite, Form und Verhalten des umklammerten Objektes ein "angeborenes Schema" zusammensetzen. (Die Einzelreize summieren sich nach dem SEITZ'schen Reiz-Summen-Phänomen.) Der Laichakt wird vom Weibchen eingeleitet und dem Männchen durch eine charakteristische "Signalstellung" mitgeteilt. Hierauf bildet das Männchen mit den Hinterbeinen einen Korb, in dem es den Laich empfängt. Nach dem Ablaichen erfährt das Verhalten der Weibchen eine Umstimmung in männlicher Richtung. Bei neuerlicher Umklammerung reagieren sie wie Männchen und wehren dieselbe dadurch ab. Paarungsstimmung kann auch im Herbst auftreten.

Affiliations: 1: Biologische Station Wilhelminenberg, Wien

10.1163/156853950X00080
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1950-01-01
2016-08-28

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