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Beobachtungen Über Das Instinktverhalten Von Kapuzineraffen (Cebus Apella L.) in Der Gefangenschaft

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[Bei mehrjährigen Beobachtungen an 6 Cebus apella verschiedenen Alters (4 ♀ ♀, 2 ♂♂) konnte eine Reihe von Verhaltensweisen genauer studiert werden, deren wesentliche Komponenten angeboren zu sein scheinen. Die konstantesten davon sind die folgenden: I. Herabfallende Nahrungsbrocken werden mit den parallel aneinander gelegten Unterarmen aufgefangen oder mit dem Munde aufgenommene Körner auf diese wie auf einem Tischchen ausgespuckt und dann sukzessive gefressen (auch bei Saimiri sciureus beobachtet). 2. Kleine Vögel und Insekten lösen blitzartiges Zugreifen aus. Fliegen werden aus der Luft gegriffen. 3. Die Kapuziner betreiben eigenes und soziales Grooming. 4. Scharf riechende Stoffe, wie Zwiebeln, Alkohol und Ameisensäure, aber auch lebende Ameisen veranlassen diese Affen, sich grosse Teile des Fells mit ganz bestimmten Bewegungen einzureiben. 5. Hand- und Fussflächen werden häufig mit Harn (als Duftmarkierung?) eingerieben. 6. Die menschlichen "Hordengenossen" wurden von dem jahrelang beobachteten Kapuziner Pablo in eine Rangordnung eingestuft, die besonders in der Dreiergruppe (Pablo + 2 Menschen) durch plötzlich zunehmende Angriffslust gegen den rang-niedrigeren Menschen deutlich wurde. 7. Gegen Menschen- und Affenkinder zeigte der Affe Pablo eine ausgesprochene Angrif fshemmung. 8. Das angeborene Affektverhalten der Kapuziner wurde beschrieben. 9. Das Nüsseaufschlagen mit Werkzeugen ist möglicherweise keine angeborene Reaktion. Es wurde nicht bei allen Affen beobachtet. Diesem Verhalten liegt wahrscheinlich nur das instinktive Schlagen mit Gegenständen und Handflächen zugrunde. 10. Der Kapuziner Pablo fütterte seine menschlichen Hordengenossen und sein Spiegelbild., Bei mehrjährigen Beobachtungen an 6 Cebus apella verschiedenen Alters (4 ♀ ♀, 2 ♂♂) konnte eine Reihe von Verhaltensweisen genauer studiert werden, deren wesentliche Komponenten angeboren zu sein scheinen. Die konstantesten davon sind die folgenden: I. Herabfallende Nahrungsbrocken werden mit den parallel aneinander gelegten Unterarmen aufgefangen oder mit dem Munde aufgenommene Körner auf diese wie auf einem Tischchen ausgespuckt und dann sukzessive gefressen (auch bei Saimiri sciureus beobachtet). 2. Kleine Vögel und Insekten lösen blitzartiges Zugreifen aus. Fliegen werden aus der Luft gegriffen. 3. Die Kapuziner betreiben eigenes und soziales Grooming. 4. Scharf riechende Stoffe, wie Zwiebeln, Alkohol und Ameisensäure, aber auch lebende Ameisen veranlassen diese Affen, sich grosse Teile des Fells mit ganz bestimmten Bewegungen einzureiben. 5. Hand- und Fussflächen werden häufig mit Harn (als Duftmarkierung?) eingerieben. 6. Die menschlichen "Hordengenossen" wurden von dem jahrelang beobachteten Kapuziner Pablo in eine Rangordnung eingestuft, die besonders in der Dreiergruppe (Pablo + 2 Menschen) durch plötzlich zunehmende Angriffslust gegen den rang-niedrigeren Menschen deutlich wurde. 7. Gegen Menschen- und Affenkinder zeigte der Affe Pablo eine ausgesprochene Angrif fshemmung. 8. Das angeborene Affektverhalten der Kapuziner wurde beschrieben. 9. Das Nüsseaufschlagen mit Werkzeugen ist möglicherweise keine angeborene Reaktion. Es wurde nicht bei allen Affen beobachtet. Diesem Verhalten liegt wahrscheinlich nur das instinktive Schlagen mit Gegenständen und Handflächen zugrunde. 10. Der Kapuziner Pablo fütterte seine menschlichen Hordengenossen und sein Spiegelbild.]

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/content/journals/10.1163/156853957x00100
1958-01-01
2015-07-29

Affiliations: 1: Zoologisches Institut der Universität Münster/Westf.

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