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Jugendentwicklung Eines Kapuzineraffen (Cebus Apella L.) Mit Besonderer Berücksichtigung Des Wechselseitigen Verhaltens Von Mutter Und Kind

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[1. Ein im März 1957 geborener, männlicher Kapuzineraffe wurde mit der Mutter zusammen ein Jahr lang beobachtet. Das Auftreten der einzelnen Verhaltensweisen und deren Variationen, sowie die Verhaltens-Verschränkungen von Mutter und Kind wurden beschrieben. 2. Die Phase der ausschliesslichen Anklammerung an die Mutter dauerte etwa fünf Wochen. Gegen Ende dieser Phase krabbelte das Baby auf dem Rücken der Mutter umher und begann von dort aus seine Umwelt taktil zu erforschen. Das Muttertier unterstützte das Klettern des Jungen auf ihrem Rücken und war so weitgehend von den Brutpflegehandlungen in Anspruch genommen, dass es kein Spielverhalten zeigte. In der 4. u. 5. Woche begannen die Abwehrbewegungen der Mutter gegen das Saugen und Krabbeln des Babies und das Schwanzfesthalten. 3. Der Übergang von dem dauernden körperlichen Kontakt zum selbständigen Klettern vollzog sich relativ rasch. Das Junge bewegte sich zunächst in der Nähe der Mutter am Boden oder auf den Sitzbrettern und wurde von der Mutter stets am Schwanze festgehalten. 4. Die einzelnen Fortbewegungsweisen traten in folgender Reihenfolge auf : Aufwärts-, Abwärts-, Seitwärtsklettern, Springen, Laufen, Hangeln und Astklettern. Im Alter von 12 Wochen waren die Bewegungen des Jungen weitgehend koordiniert. Die Mutter verfolgte anfangs aufmerksam die Kletterübungen des Babies und hielt das Junge von der 10. Woche an nicht mehr am Schwanze fest. Die Lösung des Mutter-Kind-Kontaktes vollzog sich weitgehend unter dem Einfluss des zunehmenden, antagonistischen Verhaltens der Mutter. - Die adulten Männchen trugen ebenfalls das Junge auf ihrem Rücken. 5. Bewegungsspiele, Spiele mit Gegenständen und Kampfspiel-Verhalten wurden beschrieben. 6. Einige Angaben über die Entwicklung körperlicher Merkmale, besonders über die Reihenfolge der Bezahnung, wurden angefügt., 1. Ein im März 1957 geborener, männlicher Kapuzineraffe wurde mit der Mutter zusammen ein Jahr lang beobachtet. Das Auftreten der einzelnen Verhaltensweisen und deren Variationen, sowie die Verhaltens-Verschränkungen von Mutter und Kind wurden beschrieben. 2. Die Phase der ausschliesslichen Anklammerung an die Mutter dauerte etwa fünf Wochen. Gegen Ende dieser Phase krabbelte das Baby auf dem Rücken der Mutter umher und begann von dort aus seine Umwelt taktil zu erforschen. Das Muttertier unterstützte das Klettern des Jungen auf ihrem Rücken und war so weitgehend von den Brutpflegehandlungen in Anspruch genommen, dass es kein Spielverhalten zeigte. In der 4. u. 5. Woche begannen die Abwehrbewegungen der Mutter gegen das Saugen und Krabbeln des Babies und das Schwanzfesthalten. 3. Der Übergang von dem dauernden körperlichen Kontakt zum selbständigen Klettern vollzog sich relativ rasch. Das Junge bewegte sich zunächst in der Nähe der Mutter am Boden oder auf den Sitzbrettern und wurde von der Mutter stets am Schwanze festgehalten. 4. Die einzelnen Fortbewegungsweisen traten in folgender Reihenfolge auf : Aufwärts-, Abwärts-, Seitwärtsklettern, Springen, Laufen, Hangeln und Astklettern. Im Alter von 12 Wochen waren die Bewegungen des Jungen weitgehend koordiniert. Die Mutter verfolgte anfangs aufmerksam die Kletterübungen des Babies und hielt das Junge von der 10. Woche an nicht mehr am Schwanze fest. Die Lösung des Mutter-Kind-Kontaktes vollzog sich weitgehend unter dem Einfluss des zunehmenden, antagonistischen Verhaltens der Mutter. - Die adulten Männchen trugen ebenfalls das Junge auf ihrem Rücken. 5. Bewegungsspiele, Spiele mit Gegenständen und Kampfspiel-Verhalten wurden beschrieben. 6. Einige Angaben über die Entwicklung körperlicher Merkmale, besonders über die Reihenfolge der Bezahnung, wurden angefügt.]

Affiliations: 1: Zoologisches Institut der Universität Münster Westf.

10.1163/156853959X00135
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1959-01-01
2016-12-06

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