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Über Die Beziehungen Der Erdkröte (Bufo Bufo L.) Zu Ihrem Laichplatz Ii

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[Erdkröten (Bufo bufo) in Wanderstimmung streben zu einem bestimmten Punkt im Gelände, an dem allein sie von der Wanderunruhe loskommen. Zu Laichplätzen, durch die eine Strasse gezogen wurde, wanderten die Kröten noch zwei Jahre nach der Trockenlegung und unterschieden innerhalb des früheren Gewässers die einzelnen Laichstellen. Die Kröten erscheinen innerhalb bestimmter Tage und relativ unabhängig von der Witterung. Es wird eine populationsspezifische Raum-Zeit-Prägung in einem frühen Entwicklungsstadium angenommen. Die Laichplatzwanderung ist nicht das Appetenzverhalten zur Paarbildung, sondern zu einem triebbedingten Ruhezustand (HOLZAPFEL). Erst nach einer Umstimmung suchen die Kröten nach einem geeigneten Laichbiotop. Die Kröten haben ein "Laichplatzschema", dem gewisse äussere Verhältnisse entsprechen müssen und entwickeln unter natürlichen Bedingungen eine Laichplatzorganisation. Das Erdkrötenweibchen hat ein "Schema" der Laichunterlage, dem eine senkrechte Struktur im Wasser entspricht, an der der Laich befestigt wird. Als Ersatz für Pflanzen dient z.B. Drahtgitter. Unter suboptimalen Bedingungen fällt die Organisation, an die die Paarbildung gebunden ist, unvollständig aus. Fehlt das Wasser am Laichplatz, so erscheinen zwar die Tiere, aber es findet keine Verpaarung statt. Die Laichplatzorganisation der Alttiere ist zugleich die Grundlage für die Schwarmbildung der Kaulquappen., Erdkröten (Bufo bufo) in Wanderstimmung streben zu einem bestimmten Punkt im Gelände, an dem allein sie von der Wanderunruhe loskommen. Zu Laichplätzen, durch die eine Strasse gezogen wurde, wanderten die Kröten noch zwei Jahre nach der Trockenlegung und unterschieden innerhalb des früheren Gewässers die einzelnen Laichstellen. Die Kröten erscheinen innerhalb bestimmter Tage und relativ unabhängig von der Witterung. Es wird eine populationsspezifische Raum-Zeit-Prägung in einem frühen Entwicklungsstadium angenommen. Die Laichplatzwanderung ist nicht das Appetenzverhalten zur Paarbildung, sondern zu einem triebbedingten Ruhezustand (HOLZAPFEL). Erst nach einer Umstimmung suchen die Kröten nach einem geeigneten Laichbiotop. Die Kröten haben ein "Laichplatzschema", dem gewisse äussere Verhältnisse entsprechen müssen und entwickeln unter natürlichen Bedingungen eine Laichplatzorganisation. Das Erdkrötenweibchen hat ein "Schema" der Laichunterlage, dem eine senkrechte Struktur im Wasser entspricht, an der der Laich befestigt wird. Als Ersatz für Pflanzen dient z.B. Drahtgitter. Unter suboptimalen Bedingungen fällt die Organisation, an die die Paarbildung gebunden ist, unvollständig aus. Fehlt das Wasser am Laichplatz, so erscheinen zwar die Tiere, aber es findet keine Verpaarung statt. Die Laichplatzorganisation der Alttiere ist zugleich die Grundlage für die Schwarmbildung der Kaulquappen.]

Affiliations: 1: Forch-Zürich, Schweiz

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