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Experimentelle Untersuchungen Über Die Artkennzeichnenden Parameter Im Gesang Des Zilpzalps, Phylloscopus C. Collybita (Vieillot)

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In den Jahren 1967 und 1969 wurden an freilebenden ♂♂ von Phylloscopus collybita von April bis Mitte Juni 73 verschiedene Attrappenversuche mit dem Ziel einer Analyse der für die Artkennzeichnung essentiellen Parameter im Motivgesang der Art durchgeführt. Zwei Originalgesänge wurden stufenweise bis zu der Grenze verändert, an der die abgespielte Tonbandattrappe vom Versuchstier nicht mehr als Artgesang akzeptiert wurde. Die Reaktionen der Vögel in der Versuchssituation werden beschrieben und drei Bewertungskategorien zugeordnet. Eine zeitliche Raffung des natürlichen Gesangen kann ohne Minderung des Auslösewertes bis auf 50% der Normallänge, zeitliche Dehnung bis auf 160% durchgeführt werden. Die rhythmische Gliederung der Strophe besitzt für die Kennzeichnung der Artzugehörigkeit des Senders keine Bedeutung. Die vollständige Nachricht hierüber ist in jedem einzelnen Element enthalten; demnach sind alle untereinander äquivalent. Der Frequenz- und wahrscheinlich der Amplitudenverlauf (Hüllkurve) enthält die entscheidene artspezifische Information. Obgleich die Tonlage im natürlichen Gesang relativ konstant eingehalten wird, kann sie ohne wesentlichen Verlust an Reaktionsstärke um + 1000 bzw. - 750 Hz transponiert werden. Nicht die absolute Tonhöhe, sondern die Form des Signals ist informativ. Die Klangfarbe des Gesanges ist für die Artkennzeichnung belanglos. Phylloscopus collybita reagiert voll auf Strophen von Ph. trochilus, sofern in ihnen, was bei wenigen Exemplaren vorkonmt (Mischsänger), Zilpzalpelemente enthalten sind. Vom Menschen nachgepfiffener Gesang und einige Strophen der ostasiatischen Unterart tristis lösen keine bzw. nur bei wenigen Tieren Reaktionen aus. Einige Rufe ("trtt" und "huid"-Laute) wurden mit positivem Ergebnis auf die Auslösung territorialer Verhaltensweisen hin geprüft. Versuche über die Art der Individualkennzeichnung stehen noch aus. Aus dem bisher Bekannten läßt sich jedoch ableiten, daß entsprechende Mechanismen ebenfalls im einzelnen Element verankert sein müssen. Für ein Element ließ sich ein mittlerer Bereich definieren, in dem die artspezifische Nachricht codiert ist. Hohe und tiefere Frequenzen am Anfang bzw. Ende des Elementes dienen der Lokalisation des Senders durch den Empfänger. Dabei kommt dem bei allen Elementen charakteristisch ausgeprägten Elementeinsatz wahrscheinlich eine größere Bedeutung zu als dem Schlußteil.

Affiliations: 1: (Zoologisches Institut der Humboldt-Universität, Berlin, Deutschland

10.1163/156853971X00113
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1971-01-01
2016-08-24

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