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Reproduktive Isolation Durch Optische Schwarmmarken Bei Den Sympatrischen Chironomus Thummi Und Ch. Piger

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Das Schwarmverhalten und die reproduktive Isolation von Chironomus thummi und C. piger wurde im Freiland und Laboratorium untersucht. Die täglichen Schwarmzeiten während der morgendlichen und abendlichen Dämmerung sowie der Jahresgang der Schwarm- und Fortpflanzungszeit waren bei beiden Arten gleich. Thummi- und piger-Imagines schwärmen über verschiedenen optischen Marken. Mit Hilfe künstlicher Marken (schwarze, weiße und farbige Kartons) wurde nachgewiesen, daß thummi-Männchen dunkle Bodenmarken mit hellem Umfeld und piger helle Bodenmarken mit dunklem Umfeld wählen. Die Schwärme von piger stehen in der Regel einige Meter höher über dem Boden als die von thummi. Der thummi-Schwarmplatz konnte zusätzlich durch vertikale dunkle Strukturen modifiziert werden, wohingegen piger ein einheitlich helles Umfeld benötigte und bei Darbieten von Vertikal-marken den Schwarmplatz verließ. Thummi-Weibchen schwärmten unterhalb dicht über dem Boden über den gleichen dunklen Bodenmarken wie die Männchen; Kopulationen erfolgten, wenn sie von unten oder seitlich in den Männchen-Schwarm flogen. Piger-Weibchen flogen dagegen nicht aus Bodennähe, sondern in größere Höhe in den piger-Männchen-Schwarm ein. In Laborkäfigen mit schwarzen Bodenmarken bildete thummi typische Schwärme. Das Schwarmverhalten von piger war dagegen in Käfigen stets gestört und zwar auch in allseitig hellen und bis 3 Meter hohen Käfigen; es wurden nur Pseudoschwärme im Bereich der Käfigdecken gebildet. Bei Vermischung von thummi-Schwarm und piger-Pseudoschwarm erfolgten Bastardierungen. Die Laboratoriumsbastarde hatten normale Vitalität und erreichten volle Fertilität und Fecundität. Die Verbreitungsgebiete der beiden Arten überdecken sich in Westdeutschland. Piger scheint jedoch seinen Verbreitungsschwerpunkt im Flachland und im Küstenbereich zu haben. An Mischstandorten waren keine Bastardierungen nachweisbar, auch dann nicht, wenn die Männchen-Schwärme beider Arten nur wenige Meter voneinander entfernt standen. Die ethologische Isolation durch optische Marken, sowie die taxonomische Stellung und ökologische Differenzierung der beiden Arten werden diskutiert.

Affiliations: 1: (Zoologisches Institut der Universität zu Köln, Lehrstuhl für Physiologische Ökologie, Köln, B.R.D.

10.1163/156853976X00190
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1976-01-01
2016-12-08

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