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Werkzeugherstellung Eines Jungen Orang-Utans

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[Einem 5jährigen Orang-Utan ♂ wurden in einer Problemlöseaufgabe Rohre und dickere Stöcke geboten, wobei nach einem Anspitzen der Stöcke ein Zusammenstecken mit den Rohren möglich war. Mit dem derart hergestellten, verlängerten Werkzeug konnte des Vt eine beköderte Schale erreichen, die in drei Versuchserien immer weiter vom Käfiggitter entfernt aufgestellt wurde. Der Orang-Utan entwickelte Handlungsmuster wie das Abbeißen von Holzsplittern, das Spalten der Stöcke und das Zusammenstecken der zugespitzten Hölzer mit den Rohren. Durch die zielstrebige Anwendung solcher Handlungsmuster stellte sich das Vt einen Doppclstock, einen Dreistock, einen Vierstock und schließlich einen Fünfstock her. Die Werkzeugherstellung entwickelte sich in ausdauernden Probierphasen, in denen besonders die Handlungsmuster Abbeißen eines Holzspans, Spalten des Stockes und Einführungsversuch der zugespitzten Hölzer in ein Rohr so lange abwechselten, bis ein Zusammenstecken mit den Rohren möglich war. Das Vt benutzte auch hergestellte Werkzeuge ohne adäquaten Funktionswert. Das intensive Probieren verschiedener Handlungsmuster, die schließlich zur Herstellung eines verlängerten Werkzeugs führten, macht es wahrscheinlich, daß dem Werkzeug-verhalten des Orang-Utans ein Versuch- und Irrtum-Lernen zugrundeliegt. Das Vt entwickelte aber auch spontan eine völlig neue Handlungssequenz, deren Ablauf der von KÖHLER beschriebenen Einsicht entspricht. In einer 4. Versuchsserie ohne Futter-belohnung zeigte das Vt ebenfalls Handlungsmuster, die zum Zusammenstecken der Objekte führten. Die Frequenz solcher Handlungsmuster war aber weit geringer als in den beköderten Versuchen. Dafür überwogen in dieser Serie Handlungsmuster mit Spielcharakter., Einem 5jährigen Orang-Utan ♂ wurden in einer Problemlöseaufgabe Rohre und dickere Stöcke geboten, wobei nach einem Anspitzen der Stöcke ein Zusammenstecken mit den Rohren möglich war. Mit dem derart hergestellten, verlängerten Werkzeug konnte des Vt eine beköderte Schale erreichen, die in drei Versuchserien immer weiter vom Käfiggitter entfernt aufgestellt wurde. Der Orang-Utan entwickelte Handlungsmuster wie das Abbeißen von Holzsplittern, das Spalten der Stöcke und das Zusammenstecken der zugespitzten Hölzer mit den Rohren. Durch die zielstrebige Anwendung solcher Handlungsmuster stellte sich das Vt einen Doppclstock, einen Dreistock, einen Vierstock und schließlich einen Fünfstock her. Die Werkzeugherstellung entwickelte sich in ausdauernden Probierphasen, in denen besonders die Handlungsmuster Abbeißen eines Holzspans, Spalten des Stockes und Einführungsversuch der zugespitzten Hölzer in ein Rohr so lange abwechselten, bis ein Zusammenstecken mit den Rohren möglich war. Das Vt benutzte auch hergestellte Werkzeuge ohne adäquaten Funktionswert. Das intensive Probieren verschiedener Handlungsmuster, die schließlich zur Herstellung eines verlängerten Werkzeugs führten, macht es wahrscheinlich, daß dem Werkzeug-verhalten des Orang-Utans ein Versuch- und Irrtum-Lernen zugrundeliegt. Das Vt entwickelte aber auch spontan eine völlig neue Handlungssequenz, deren Ablauf der von KÖHLER beschriebenen Einsicht entspricht. In einer 4. Versuchsserie ohne Futter-belohnung zeigte das Vt ebenfalls Handlungsmuster, die zum Zusammenstecken der Objekte führten. Die Frequenz solcher Handlungsmuster war aber weit geringer als in den beköderten Versuchen. Dafür überwogen in dieser Serie Handlungsmuster mit Spielcharakter.]

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/content/journals/10.1163/156853977x00090
1977-01-01
2015-08-02

Affiliations: 1: Zoologischer Garten Osnabrück, B. R. D.

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