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Struktur Der Lautäusserungen Eines Sprache Imitierenden Graupapageis (Psittacus Erithacus L.)

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1) Es wurden Lautäußerungen eines in Gefangenschaft gehaltenen Graupapageis untersucht. Ziel der Analyse war es, die zeitliche Gliederung (Strukturierung) des vokalen Verhaltens zu erfassen. 2) Der erste Schritt der Analyse bestand in der Definition von "Elemente" des Verhaltens und der Bildung von Elementtypen und Typklassce. Das Elementtyp-Repertoir des Tieres war in sich abgeschlossen und bestand aus ca. 100 Typen. (Kap. III.1, Abb. 2, 3, Tab. I). 3) Die Zeitfolge der Elementtypen wurde als Verhaltenszeitreihe auf innere Gesetzmäßigkeiten im Hinblick auf den Aufbau des Verhaltens untersucht. Dazu wurden die Häufigkeitsverteilungen verschiedener Parameter mit Erwartungsverteilungen verglichen, wie sie unter der Annahme verschiedener Nullmodelle, insbesondere der Wirkung von Zufallsprozessen, zu erwarten waren. Die zwischen beiden Verteilungen jeweils zu beobachtenden Unterschiede wiesen auf Regelmäßigkeiten im Aufbau des Verhaltens hin. Hieraus konnte auf einander streng über- bzw. untergeordnete Struktureinheiten und damit auf einen hierarchischen Aufbau des Verhaltens geschlossen werden. 4) Die Vorgehensweise ermöglichte Rückschlüsse auf sechs Struktureinheiten : a) Elemente: kleinste unterscheidbare Lauteimheiten. (Kap. III.1) b) Phrasen : Singuläre Elemente oder Folgen typgleicher Elemente. Innerhalb solcher Folgen waren die Pausen zwischen den Elementen in ihrer Dauer konstant und dauerten weniger als 200 msec. (Kap. III.3, Abb. 4, 7, 8, 9a) c) Phrasentypsalven : Folgen typgleicher Phrasen. Die Pausen zwischen den Einheiten innerhalb einer Salve waren nicht konstant. (Kap. III.4, Abb. 9b, 10, 11a) d) Merkmalssalven: Folgen von Phrasentypsalven, die im Merkmal "Imitationsform" (Pfiffe, Klicklaute, Geräusch- und Sprach-imitationen) übereinstimmten. Die Pausen zwischen den Einheiten innerhalb einer Salve waren nicht konstant. (Kap. III.4, Abb. 9c, 11b, 11c) e) Unterblöcke : Zeitlich weitgehend zusammenhängende Abschnitte vokaler Aktivität, voneinander getrennt durch Pausen von mindestens 20 sec. (Kap. III.4, Abb. 12, 13) f) Überblöcke : Zeitlich weitgehend zusammenhängende Folge von Unterblöcken. Überblöcke wurden durch Pausen von mindestens 80 sec getrennt. (Kap. III.4, Abb. 12, 13) 5) Die Analyse der Folgebeziehungen von Phrasen ergab drei Gruppen von statistisch bevorzugten Sequenzen: a) Phrasentypwiederholungen, b) Wiederholungen von nicht typgleichen, aber merkmalsgleichen Phrasen, c) einseitige Folgebeziehungen von Phrasen, ungeachtet einer Merkmalsgleichheit. (Kap. III.5, Tab. 2, 3, Abb. 14) 6) Es wurde der Zusammenhang zwischen dem Aufbau und der Steuerung des Verhaltens diskutiert, insbesondere die den verschiedenen Strukturstufen zu Grunde liegenden Steuerungseinflüsse. Dabei konnte für die Strukturstufe der "Phrasen", der "Unterblöcke" und der "Überblöcke" als wahrscheinlich angesehen werden, daß sie von übergeordneten Steuerungseinflüssen abhingen. Die Strukturstufe der "Phrasensalven" und der "Merkmalssalven" ließen sich hingegen allein schon durch Folgebeziehungen zwischen den jeweils untergeordneten Lautmustern, d.h. durch untergeordnete Steuerungseinflüsse erklären. (Kap. IV.3) 7) Für die Lautäußerungen des Graupapageis konnten variable als auch konstante Parameter des zeitlichen Aufbaus festgestellt werden. Als konstant waren dabei insbesondere die grundsätzliche Strukturhierarchie, das Flementtyprepertoir sowie Parameter des Lautmuster Aufbaus und äquivalente Musterfolgen anzusehen. Variabilitäten lagen bezüglich der Musteranwahl der aktuellen Lautmusterdauer sowie langfristiger ontogenetischer Veränderungen vor. Die biologische Bedeutung dieser konstanter bzw. variabler Größen im vokalen Verhalten des Tieres wurde diskutiert. (Kap. IV.4.)

Affiliations: 1: (Biologisches Institut I der Universität Freiburg i.Br., B.R.D

10.1163/156853978X00413
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1978-01-01
2017-03-29

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