Cookies Policy
X

This site uses cookies. By continuing to browse the site you are agreeing to our use of cookies.

I accept this policy

Find out more here

Zeitliche Bestimmung Des Übergangs Zwischen Zwei Brutpflegephasen Bei Pseudocrenilabrus Multicolor (Cichlidae)

No metrics data to plot.
The attempt to load metrics for this article has failed.
The attempt to plot a graph for these metrics has failed.
The full text of this article is not currently available.
Brill’s MyBook program is exclusively available on BrillOnline Books and Journals. Students and scholars affiliated with an institution that has purchased a Brill E-Book on the Brill platform automatically have access to the MyBook option for the title(s) acquired by the Library. MyBook is a cheap paperback edition of the original book and will be sold at uniform, low price.

Access this article

+ Tax (if applicable)
Add to Favorites

image of Behaviour

[Das Weibchen des maulbrütenden Cichliden Pseudocrenilabrus multicolor nimmt seine Eier während des Āblaichens in das Maul auf. Die Brutpflege verläuft in 2 Phasen. Zunächst wird das Gelege permanent im Maul behalten (obligatorische Phase). Nach 10 Tagen (bei 27 Grad) werden die schwimmfähigen Jungen entlassen und noch etwa 5 bis 7 Tage lang von der Mutter betreut, aber nur bei Gefahr und nachts in das Maul zurückgenommen (fakultative Phase). Es wurde untersucht, woher die Mutter die Information darüber erhält, wann der Übergang zur fakultativen Phase zu erfolgen hat. Wird das Entlassen der Jungen durch einen ontogenetisch vorprogrammierten Außenreiz von den Jungen ausgelöst, oder wird es vom Weibchen selbst gesteuert, was ein endogenes Zeitprogramm voraussetzen würde? Es wurden Versuche durchgeführt, in denen der Mutter das eigene Gelege entfernt und dafür ein fremdes Gelege eingetauscht wurde, das entweder älter oder jünger war. Die Ergebnisse lassen vermuten, daß beide Informationsquellen von Bedeutung sind: Zum einen wird ein ontogenetisch programmierter Außenreiz von den Jungen wirksam; zum anderen existiert ein davon unabhängiges Zeitprogramm der Mutter, das eine untere und obere zeitliche Grenze für den Phasenübergang setzt. Beide Zeitbestimmungssystemen sind in untereinander synchroner Weise von der Temperatur abhängig. In der Diskussion wird neben kausalen Aspekten vor allem erörtert, ob die evolutive Herausbildung dieses Mechanismus eher unter dem Aspekt einer Interessenidentität von Mutter und Nachkommen zu sehen ist, oder eher unter der Annahme eines Interessenkonflikts., Das Weibchen des maulbrütenden Cichliden Pseudocrenilabrus multicolor nimmt seine Eier während des Āblaichens in das Maul auf. Die Brutpflege verläuft in 2 Phasen. Zunächst wird das Gelege permanent im Maul behalten (obligatorische Phase). Nach 10 Tagen (bei 27 Grad) werden die schwimmfähigen Jungen entlassen und noch etwa 5 bis 7 Tage lang von der Mutter betreut, aber nur bei Gefahr und nachts in das Maul zurückgenommen (fakultative Phase). Es wurde untersucht, woher die Mutter die Information darüber erhält, wann der Übergang zur fakultativen Phase zu erfolgen hat. Wird das Entlassen der Jungen durch einen ontogenetisch vorprogrammierten Außenreiz von den Jungen ausgelöst, oder wird es vom Weibchen selbst gesteuert, was ein endogenes Zeitprogramm voraussetzen würde? Es wurden Versuche durchgeführt, in denen der Mutter das eigene Gelege entfernt und dafür ein fremdes Gelege eingetauscht wurde, das entweder älter oder jünger war. Die Ergebnisse lassen vermuten, daß beide Informationsquellen von Bedeutung sind: Zum einen wird ein ontogenetisch programmierter Außenreiz von den Jungen wirksam; zum anderen existiert ein davon unabhängiges Zeitprogramm der Mutter, das eine untere und obere zeitliche Grenze für den Phasenübergang setzt. Beide Zeitbestimmungssystemen sind in untereinander synchroner Weise von der Temperatur abhängig. In der Diskussion wird neben kausalen Aspekten vor allem erörtert, ob die evolutive Herausbildung dieses Mechanismus eher unter dem Aspekt einer Interessenidentität von Mutter und Nachkommen zu sehen ist, oder eher unter der Annahme eines Interessenkonflikts.]

Affiliations: 1: Zoologisches Institut der Technischen Universität Braunschweig, B.R.D.

10.1163/156853981X00275
/content/journals/10.1163/156853981x00275
dcterms_title,pub_keyword,dcterms_description,pub_author
6
3
Loading
Loading

Full text loading...

/content/journals/10.1163/156853981x00275
Loading

Data & Media loading...

http://brill.metastore.ingenta.com/content/journals/10.1163/156853981x00275
Loading

Article metrics loading...

/content/journals/10.1163/156853981x00275
1981-01-01
2016-05-24

Sign-in

Can't access your account?
  • Tools

  • Add to Favorites
  • Printable version
  • Email this page
  • Subscribe to ToC alert
  • Get permissions
  • Recommend to your library

    You must fill out fields marked with: *

    Librarian details
    Name:*
    Email:*
    Your details
    Name:*
    Email:*
    Department:*
    Why are you recommending this title?
    Select reason:
     
     
     
     
    Other:
     
    Behaviour — Recommend this title to your library

    Thank you

    Your recommendation has been sent to your librarian.

  • Export citations
  • Key

  • Full access
  • Open Access
  • Partial/No accessInformation