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Buddelundiella Cataractae Verhoeff, 1930, in Der Tschechoslowakei (Isopoda, Oniscoidea)

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image of Crustaceana

1) Buddelundiella cataractae Verhoeff wurde in Nordböhmen in Ustí nad Labem (Aussig an der Elbe) gefunden (63 ♂ ♂, 127 ♀♀). 2) Verhoeff (1930a), Palmén (1948), Vandel (1960) betrachten die Verschmelzung des 1. und 2. Pleontergits (resp. die Reduktion des 1. Pleontergits) als eines der wichtigsten Merkmale der Familie Buddelundiellidae Verhoeff. Die Untersuchung ergab, dass beide Tergite absolut selbständig sind und auf jeden ein Pleopodenpaar entfällt. 3) Verhoeff (1930a) befasst sich mit der Gestalt der Pleopoden-Exopodite des ♀ nur im allgemeinen. Seine Beschreibung gilt für Exopodite aller Pleopoden, mit Ausnahme der Exopodite der 1. Pleopoden. Diese sind reduziert und ähneln den Exopodite der 1. Pleopoden bei Haplophthalmus mengei (Zaddach) ♀. 4) Verhoeff (1930a) hatte bei seiner Beschreibung der Buddelundiella cataractae Verhoeff kein ♂ zur Verfügung. Er erwähnte deshalb in Kürze die Gestalt des VII. Pereiopoden des ♀ . Palmén (1948) untersuchte eine grössere Anzahl ♂ ♂ dieser Art, fand jedoch weder an den 1. noch an den VII. Pereiopoden irgendwelche sekundäre Geschlechtsmerkmale und zeichnete den I., V. und VII. Pereiopoden des ♀ ein. Vandel (1960) führt ebenfalls an, dass die VII. Pereiopoden des ♂ geschlechtlich nicht differenziert sind. Durch Beobachtung der VII. Pereiopoden der ♂ ♂ wurde festgestellt, dass die Meropodite und Carpopodite sekundäre Geschlechtsmerkmale aufweisen. Diese bestehen in der Anordnung der Stacheln, die dem Zustand bei der Buddelundiella zimmeri Verhoeff sehr ähnlich ist, wie Vandel (1960: 415, Fig. 204) zeichnet. Weiter ist an der Innenseite des Carpopodits ein kleiner Höcker (t), der mit kurzen Stacheln besetzt ist. Der kleine Höcker ist besonders gut sichtbar, wenn die Präparation bei auffallendem Sonnenlicht vorgenommen wird.

Affiliations: 1: Pedagogische Fakultät, Ustí nad Labem, Tschechoslowakei

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1966-01-01
2016-09-29

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