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Feeding in the Sand Crab, Emerita Analoga (Stimpson) (Decapoda, Anomura)

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image of Crustaceana

[Emerita analoga lebt in der Brandungszone exponierter Sandstrände und ernährt sich von organischen Partikeln. Die Gattung Emerita benutzt eine passive Filtriermethode, welche einmalig unter den Crustaceen ist: Wenn das Wasser am Strand abfliesst, werden die Futterpartikel mit dem feinen Haarnetz der Antenne abgefiltert und diese dann "abgelutscht" (Futteraufnahmebewegung). Zumindest zwei Faktoren steuern die Geschwindigkeit der Futteraufnahmebewegung: die Anwesenheit von Futter und die Fliessgeschwindigkeit des Wassers. Bei Zunahme der Fliessgeschwindigkeit des Wassers zieht sich das Tier in den Sand zurück; die Antennenkrümmung wird verringert und die Futteraufnahmebewegungen intensiviert. Über einen Teil des Bereichs der Fliessgeschwindigkeit des Wassers besteht ein gradliniger Zusammenhang zwischen der Intensität der Nahrungsaufnahmebewegungen und dem Logarithmus der Fliessgeschwindigkeit oder -Kraft. Dieser Sachverhalt steht im Einklang mit dem Weber-Fechnerschen Gesetz. Es wird angenommen, dass eine Schwelle besteht (zwischen 0,02 und 0,03 m/sek) unterhalb derer der Geschwindigkeitswechsel ohne Einfluss ist. Alles deutet darauf hin, das die rheotaktischen Sinnesorgane auf den dorsalen Rami der Antennulae liegen. Die Anwesenheit von Nahrung erhöht die Frequenz der Futteraufnahmebewegungen; eine solche Veränderung ist jedoch nicht feststellbar, wenn gefiltertes Wasser aus Futterkulturen benutzt wird. Werden anstatt Futter inerte Partikel vergleichbarer Grösse verabreicht, so nimmt die Nahrungsaufnahme erheblich ab. Die Sinnesorgane, welche die Anwesenheit von Futter wahrnehmen, scheinen in der Mundregion zu liegen, nicht auf den Antennulae oder Antennen. Der Hauptreiz ist chemisch, aber auch taktile Reize spielen eine Rolle. Partikel unter 4 bis 5 microns oder 2 bis 3 mm im Durchmesser vermögen die Antennen nicht wirksam abzufiltern., Emerita analoga lebt in der Brandungszone exponierter Sandstrände und ernährt sich von organischen Partikeln. Die Gattung Emerita benutzt eine passive Filtriermethode, welche einmalig unter den Crustaceen ist: Wenn das Wasser am Strand abfliesst, werden die Futterpartikel mit dem feinen Haarnetz der Antenne abgefiltert und diese dann "abgelutscht" (Futteraufnahmebewegung). Zumindest zwei Faktoren steuern die Geschwindigkeit der Futteraufnahmebewegung: die Anwesenheit von Futter und die Fliessgeschwindigkeit des Wassers. Bei Zunahme der Fliessgeschwindigkeit des Wassers zieht sich das Tier in den Sand zurück; die Antennenkrümmung wird verringert und die Futteraufnahmebewegungen intensiviert. Über einen Teil des Bereichs der Fliessgeschwindigkeit des Wassers besteht ein gradliniger Zusammenhang zwischen der Intensität der Nahrungsaufnahmebewegungen und dem Logarithmus der Fliessgeschwindigkeit oder -Kraft. Dieser Sachverhalt steht im Einklang mit dem Weber-Fechnerschen Gesetz. Es wird angenommen, dass eine Schwelle besteht (zwischen 0,02 und 0,03 m/sek) unterhalb derer der Geschwindigkeitswechsel ohne Einfluss ist. Alles deutet darauf hin, das die rheotaktischen Sinnesorgane auf den dorsalen Rami der Antennulae liegen. Die Anwesenheit von Nahrung erhöht die Frequenz der Futteraufnahmebewegungen; eine solche Veränderung ist jedoch nicht feststellbar, wenn gefiltertes Wasser aus Futterkulturen benutzt wird. Werden anstatt Futter inerte Partikel vergleichbarer Grösse verabreicht, so nimmt die Nahrungsaufnahme erheblich ab. Die Sinnesorgane, welche die Anwesenheit von Futter wahrnehmen, scheinen in der Mundregion zu liegen, nicht auf den Antennulae oder Antennen. Der Hauptreiz ist chemisch, aber auch taktile Reize spielen eine Rolle. Partikel unter 4 bis 5 microns oder 2 bis 3 mm im Durchmesser vermögen die Antennen nicht wirksam abzufiltern.]

Affiliations: 1: Scripps Institution of Oceanography, University of California, La Jolla, California, U.S.A.

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1966-01-01
2016-12-10

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