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Shallow-Water Versus Deep-Sea Octolasmis (Cirripedia Thoracica)

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[Annandale (1909) hat die Auffassung vertreten, daß zwei Gruppen von Octolasmis s.l. vorhanden zu sein scheinen: eine in relativ flachem Wasser lebende und eine in Tiefen von 200 m oder darunter vorkommende. Morphologische Unterscheidungsmerkmale zwischen diesen beiden Gruppen wurden von Hiro (1937) und Causey (1960) geliefert, welche unabhängig voneinander nachgewiesen haben, daß Flach- und Tiefwasservertreter mit Hilfe bestimmter diagnostischer Charaktere differenziert werden können. Auf der Basis dieser Erkenntnisse vereinigte Newman (1961a) eine Anzahl Taxa des Tiefwasserkomplexes in einer einzigen kosmopolitischen Spezies mit vier Subspezies und folgendem Verbreitungsareal: Karibische See, Golf von Mexiko Westatlantik, Indischer Ozean, Westpazifik. Dinamani (1965) hat den Status einer der Subspezies in Frage gestellt und vorgeschlagen, daß diese eine Zwischenstellung zwischen Litoral- und Tiefwassergruppe einnehmen sollte. Dieser Vorschlag schwächt die Konzeption einer aus verwandten Arten bestehenden Tierwassergruppe und schließt die Erörterung der Existenz einer kosmopolitischen Tierwasserart praktisch aus. Eine Analyse seiner Daten zeigt jedoch, daß Dinamanis Interpretationen nicht korrekt sind. Alle diagnostisch-anatomischen Merkmale weisen darauf hin, daß das Taxon, welches er bearbeitet hat, zu den Tiefwasser-formen, aber nicht zur Litoralgruppe von Octolasmis gehört. Es kann nachgewiesen werden, daß seine sogenannten "Formen" dieses Taxons nicht - wie er annimmt - Ökotypen repräsentieren, sondern ontogenetische Lebenszyklenstadien der Spezies. Das Erkennen dieser Zusammenhänge erlaubt einen besser fundierten Vergleich mit einem anderen Tiefwasser-Taxon des Komplexes im Indischen Ozean. Ein solcher Vergleich bestätigt nun eine weitere Ansicht von Annandale (1909), nämlich, daß die sogenannte Unterart aus dem Indischen Ozean nicht von der des Westatlantik unterschieden werden kann, und diese daher auf Grund unserer gegenwärtigen Kenntnisse als Synonyme aufgefaßt werden müssen. Dieser Sachverhalt führt zu einer Reduktion der ursprünglich vier Spezies (Newman 1961a) auf zwei: eine im Atlantik und Indischen Ozean, die andere im Westpazifik. Auf diese Weise wird die Konzeption der Existenz einer Tiefwassergruppe und einer kosmopolitischen Tiefwasser-Art von Octolasmis ganz wesentlich bestärkt., Annandale (1909) hat die Auffassung vertreten, daß zwei Gruppen von Octolasmis s.l. vorhanden zu sein scheinen: eine in relativ flachem Wasser lebende und eine in Tiefen von 200 m oder darunter vorkommende. Morphologische Unterscheidungsmerkmale zwischen diesen beiden Gruppen wurden von Hiro (1937) und Causey (1960) geliefert, welche unabhängig voneinander nachgewiesen haben, daß Flach- und Tiefwasservertreter mit Hilfe bestimmter diagnostischer Charaktere differenziert werden können. Auf der Basis dieser Erkenntnisse vereinigte Newman (1961a) eine Anzahl Taxa des Tiefwasserkomplexes in einer einzigen kosmopolitischen Spezies mit vier Subspezies und folgendem Verbreitungsareal: Karibische See, Golf von Mexiko Westatlantik, Indischer Ozean, Westpazifik. Dinamani (1965) hat den Status einer der Subspezies in Frage gestellt und vorgeschlagen, daß diese eine Zwischenstellung zwischen Litoral- und Tiefwassergruppe einnehmen sollte. Dieser Vorschlag schwächt die Konzeption einer aus verwandten Arten bestehenden Tierwassergruppe und schließt die Erörterung der Existenz einer kosmopolitischen Tierwasserart praktisch aus. Eine Analyse seiner Daten zeigt jedoch, daß Dinamanis Interpretationen nicht korrekt sind. Alle diagnostisch-anatomischen Merkmale weisen darauf hin, daß das Taxon, welches er bearbeitet hat, zu den Tiefwasser-formen, aber nicht zur Litoralgruppe von Octolasmis gehört. Es kann nachgewiesen werden, daß seine sogenannten "Formen" dieses Taxons nicht - wie er annimmt - Ökotypen repräsentieren, sondern ontogenetische Lebenszyklenstadien der Spezies. Das Erkennen dieser Zusammenhänge erlaubt einen besser fundierten Vergleich mit einem anderen Tiefwasser-Taxon des Komplexes im Indischen Ozean. Ein solcher Vergleich bestätigt nun eine weitere Ansicht von Annandale (1909), nämlich, daß die sogenannte Unterart aus dem Indischen Ozean nicht von der des Westatlantik unterschieden werden kann, und diese daher auf Grund unserer gegenwärtigen Kenntnisse als Synonyme aufgefaßt werden müssen. Dieser Sachverhalt führt zu einer Reduktion der ursprünglich vier Spezies (Newman 1961a) auf zwei: eine im Atlantik und Indischen Ozean, die andere im Westpazifik. Auf diese Weise wird die Konzeption der Existenz einer Tiefwassergruppe und einer kosmopolitischen Tiefwasser-Art von Octolasmis ganz wesentlich bestärkt.]

Affiliations: 1: Museum of Comparative Zoology, Harvard University, Cambridge (Massachusetts), U.S.A.

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