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Sounds and Behavior of the Spiny Lobster Panulirus Argus (Latreille, 1804) (Decapoda, Palinuridae)

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[Laute der Languste Panulirus argus wurden registriert, analysiert und auf Grund unterschiedlicher physikalisch-akustischer Merkmale in drei Kategorien eingeteilt. Die Merkmale der einzelnen Kategorien wurden zusammengestellt und beschrieben. Zwei der Lauttypen - "popping sounds" (Knalllaute) und "flutters" (Flatterlaute) - sind in der Literatur über P. argus bisher nicht vermerkt worden. Wir nehmen an, dass Mischungen dieser beiden Laute von früheren Forschern (Moulton, 1957; Hazlett & Winn, 1962a, b) unter der Bezeichnung "slow rattle" (langsames Klappern) zusammengefasst wurden. Der dritte Lauttyp - "rasping sound" (Kratzlaut) - konnte in fast allen Fällen mit dem so benannten, früher isolierten Laut identifiziert werden. Alle Laute erwiesen sich als Pulsierungen mit abruptem Einsatz und all mählichem, unregelmässigem Abfall. Die drei Laute unterschieden sich in ihrer durchschnittlichen Pulsdauer, Pulshäufigkeit, Amplitude und spektroskopischer Zusammenstellung. Die physikalischen Eigenschaften der Laute wurden in bezug auf mögliche Erzeugungsmechanismen untersucht. Spektra der Knall- und Flatterlaute legen die Annahme nahe, dass sie von einem Mechanismus erzeugt werden, der nicht mit dem für Kratzlaute verantwortlichen "stridulatory organ" (Reiborgan) identisch ist. Verhalten, das die einzelnen Lauttypen begleitet, wurde beschrieben. Obschon keine Wechselbeziehung zwischen spezifischem Verhalten und Lauttypen ermittelt werden konnte, scheinen die von P. argus erzeugten Laute eine Funktion seines allgemeinen Erregungsniveaus zu sein. Kratzlaute wurden hauptsächlich mit intensivem Verhalten in Verbindung gebracht, Flatterlaute mit ruhigem Verhalten und Knalllaute mit mässig erregtem Verhalten. Spezifische Verhaltensänderungen konnten während "playback" vorher registrierter Laute nicht mit den einzelnen Lauttypen in Zusammenhang gebracht werden. Dass P. argus in diesen Versuchen nicht auf Laute reagiert hat, mag eher auf das Versuchsverfahren als auf Sensitivitätsmangel des Versuchstiers zurückzuführen sein. Die Literatur über mechanische Rezeptoren der Schaltiere legt nahe, dass P. argus Unterwassertöne von tiefer Frequenz wahrnimmt. Es bedürfte jedoch eines physiologischen Verhaltensindexes, um die Reaktion des P. argus auf Töne zu erfassen., Laute der Languste Panulirus argus wurden registriert, analysiert und auf Grund unterschiedlicher physikalisch-akustischer Merkmale in drei Kategorien eingeteilt. Die Merkmale der einzelnen Kategorien wurden zusammengestellt und beschrieben. Zwei der Lauttypen - "popping sounds" (Knalllaute) und "flutters" (Flatterlaute) - sind in der Literatur über P. argus bisher nicht vermerkt worden. Wir nehmen an, dass Mischungen dieser beiden Laute von früheren Forschern (Moulton, 1957; Hazlett & Winn, 1962a, b) unter der Bezeichnung "slow rattle" (langsames Klappern) zusammengefasst wurden. Der dritte Lauttyp - "rasping sound" (Kratzlaut) - konnte in fast allen Fällen mit dem so benannten, früher isolierten Laut identifiziert werden. Alle Laute erwiesen sich als Pulsierungen mit abruptem Einsatz und all mählichem, unregelmässigem Abfall. Die drei Laute unterschieden sich in ihrer durchschnittlichen Pulsdauer, Pulshäufigkeit, Amplitude und spektroskopischer Zusammenstellung. Die physikalischen Eigenschaften der Laute wurden in bezug auf mögliche Erzeugungsmechanismen untersucht. Spektra der Knall- und Flatterlaute legen die Annahme nahe, dass sie von einem Mechanismus erzeugt werden, der nicht mit dem für Kratzlaute verantwortlichen "stridulatory organ" (Reiborgan) identisch ist. Verhalten, das die einzelnen Lauttypen begleitet, wurde beschrieben. Obschon keine Wechselbeziehung zwischen spezifischem Verhalten und Lauttypen ermittelt werden konnte, scheinen die von P. argus erzeugten Laute eine Funktion seines allgemeinen Erregungsniveaus zu sein. Kratzlaute wurden hauptsächlich mit intensivem Verhalten in Verbindung gebracht, Flatterlaute mit ruhigem Verhalten und Knalllaute mit mässig erregtem Verhalten. Spezifische Verhaltensänderungen konnten während "playback" vorher registrierter Laute nicht mit den einzelnen Lauttypen in Zusammenhang gebracht werden. Dass P. argus in diesen Versuchen nicht auf Laute reagiert hat, mag eher auf das Versuchsverfahren als auf Sensitivitätsmangel des Versuchstiers zurückzuführen sein. Die Literatur über mechanische Rezeptoren der Schaltiere legt nahe, dass P. argus Unterwassertöne von tiefer Frequenz wahrnimmt. Es bedürfte jedoch eines physiologischen Verhaltensindexes, um die Reaktion des P. argus auf Töne zu erfassen.]

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/content/journals/10.1163/156854077x00575
1977-01-01
2015-06-30

Affiliations: 1: Department of Psychology, University of Georgia, Athens, Georgia 30602, U.S.A.

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