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Nature and Causes of Migrations of Gammar Us Fossarum Koch (Amphipoda) - a Field Study Using a Light Intensifier for the Detection of Nocturnal Activities

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[Die vorliegende Studie beschäftigt sich hauptsächlich mit zwei Fragen: 1. Verlassen benthische Makroinvertebraten der Fließgewässer während der Nacht die von ihnen tagsüber eingenommen strömungsgeschützten Aufenthaltsorte? 2. Führt die dadurch bewirkte Erhöhung der Strömungsexposition für die Tiere zu einem Anstieg des Eintritts in die Drift und damit zu einem Anstieg der Driftdichte? Diesen beiden Fragen wurde im April 1980 im Quellbach des Walzbaches nahe Karlsruhe (BRD) anhand des Verhaltens des Amphipoden Gammarus fossarum Koch nachgegangen. Dabei wurde, über 48 Stunden, die Mobilität und das Verhalten der Art an der Substratoberfläche erstmals mit Hilfe eines Restlichtverstärkers verfolgt. Parallel dazu wurden Driftproben genommen, und die dadurch gewonnenen Individuen wurden mit der Struktur der Benthos-Population verglichen. Während die erste der oben genannten Fragen durch unsere Daten mit einem eindeutigen "ja" beantwortet wird, stellt sich die Beantwortung der zweiten Frage schwieriger dar. Wohl sind über einen Zeitraum von 24 Stunden die Driftdichten signifikant korreliert mit den Zahlen der Individuen, die sich an der Substratoberfläche aufhalten, doch ergeben sich zweifelsfrei unterschiedliche Abhängigkeiten während des Tages und der Nacht. Diese Unterschiede werden mit verschiedenartigen Verhaltensweisen in den Migrationen während der Hell- und Dunkel-phase erklärt, dabei wird die Größe der Individuen und die damit verbundene Strömungsbelastung in die Diskussion miteinbezogen. Diese Verhaltensweisen sowie die Fähigkeit, den Strömungskräften an der Substratoberfläche zu widerstehen, wurden möglicherweise beide durch die Parasitierung mit noch unbekannten Nematoden beeinflußt, denn die driftenden Individuen von G. fossarum waren stärker von Würmern befallen als die Tiere der Gesamtpopulation. Deshalb wird eine Hierarchie von Faktoren benannt, die in dieser Studie den Eintritt in die Drift bewirkten, nämlich Licht, Migrationen an der Substratoberfläche, Widerstandsfähigkeit gegen die Strömungskräfte und Parasitenbefall., Die vorliegende Studie beschäftigt sich hauptsächlich mit zwei Fragen: 1. Verlassen benthische Makroinvertebraten der Fließgewässer während der Nacht die von ihnen tagsüber eingenommen strömungsgeschützten Aufenthaltsorte? 2. Führt die dadurch bewirkte Erhöhung der Strömungsexposition für die Tiere zu einem Anstieg des Eintritts in die Drift und damit zu einem Anstieg der Driftdichte? Diesen beiden Fragen wurde im April 1980 im Quellbach des Walzbaches nahe Karlsruhe (BRD) anhand des Verhaltens des Amphipoden Gammarus fossarum Koch nachgegangen. Dabei wurde, über 48 Stunden, die Mobilität und das Verhalten der Art an der Substratoberfläche erstmals mit Hilfe eines Restlichtverstärkers verfolgt. Parallel dazu wurden Driftproben genommen, und die dadurch gewonnenen Individuen wurden mit der Struktur der Benthos-Population verglichen. Während die erste der oben genannten Fragen durch unsere Daten mit einem eindeutigen "ja" beantwortet wird, stellt sich die Beantwortung der zweiten Frage schwieriger dar. Wohl sind über einen Zeitraum von 24 Stunden die Driftdichten signifikant korreliert mit den Zahlen der Individuen, die sich an der Substratoberfläche aufhalten, doch ergeben sich zweifelsfrei unterschiedliche Abhängigkeiten während des Tages und der Nacht. Diese Unterschiede werden mit verschiedenartigen Verhaltensweisen in den Migrationen während der Hell- und Dunkel-phase erklärt, dabei wird die Größe der Individuen und die damit verbundene Strömungsbelastung in die Diskussion miteinbezogen. Diese Verhaltensweisen sowie die Fähigkeit, den Strömungskräften an der Substratoberfläche zu widerstehen, wurden möglicherweise beide durch die Parasitierung mit noch unbekannten Nematoden beeinflußt, denn die driftenden Individuen von G. fossarum waren stärker von Würmern befallen als die Tiere der Gesamtpopulation. Deshalb wird eine Hierarchie von Faktoren benannt, die in dieser Studie den Eintritt in die Drift bewirkten, nämlich Licht, Migrationen an der Substratoberfläche, Widerstandsfähigkeit gegen die Strömungskräfte und Parasitenbefall.]

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/content/journals/10.1163/156854083x00451
1983-01-01
2015-07-06

Affiliations: 1: Zoologisches Institut I, Universität (T.H.), Kornblumenstr. 13, Postfach 6380, D-7500 Karlsruhe, F.R. Germany; 2: Institut fur Wissenschaftliche Zusammenarbeit, Landhausstr. 18, D-7400 Tübingen, F.R. Germany

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