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Frontal Heart and Arterial System in the Head of Isopoda

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image of Crustaceana

[Untersucht wurde das Blutgefäßsystem im Kopf der Isopoden unter besonderer Berücksichtigung des Frontalherzens (Cor frontale). Die Arbeit basiert auf der Auswertung von Semidünnschnitt-Serien, die von 11 Arten aus 5 Unterordnungen hergestellt wurden. 1. Die Aorta bildet im Kopf zwei Erweiterungen: eine postcerebrale, welche das Magenganglion umgibt, sowie eine praecerebrale im proximalen Bereich der Oberlippe. Von diesen Erweiterungen gehen mehrere Gefäße ab, die vor allem der Versorgung von Gehirn und Antennen dienert. 2. Mit beiden cephalen Gefäß-Erweiterungen sind Muskeln des Darmes eng assoziiert: Ösophagus-Konstriktoren sowie frontale Ösophagus-Dilatatoren verändern bei ihrer Kontraktion das Volumen der praccerebralen Erweiterung, während antero-dorsale Magen-Dilatatoren und Ösophagus-Retraktoren eine entsprechende Wirkung auf die postcerebrale Erweiterung haben. 3. Die Bewegungsweise des Magens deutet auf einen zweiphasigen Pulsationsablauf dieser beiden Gefäß-Erweiterungen hin, welche damit die Pumptätigkeit des Hauptherzens unterstützen. Mehrere einfache Ventilmechanismen verhindern dabei das Auftreten von Hämolymph-Rückströmen. Die funktionelle Koppelung der zwei Gefäß-Erweiterungen läßt es sinnvoll erscheinen, beide zusammen als Frontalherz zu bezeichnen., Untersucht wurde das Blutgefäßsystem im Kopf der Isopoden unter besonderer Berücksichtigung des Frontalherzens (Cor frontale). Die Arbeit basiert auf der Auswertung von Semidünnschnitt-Serien, die von 11 Arten aus 5 Unterordnungen hergestellt wurden. 1. Die Aorta bildet im Kopf zwei Erweiterungen: eine postcerebrale, welche das Magenganglion umgibt, sowie eine praecerebrale im proximalen Bereich der Oberlippe. Von diesen Erweiterungen gehen mehrere Gefäße ab, die vor allem der Versorgung von Gehirn und Antennen dienert. 2. Mit beiden cephalen Gefäß-Erweiterungen sind Muskeln des Darmes eng assoziiert: Ösophagus-Konstriktoren sowie frontale Ösophagus-Dilatatoren verändern bei ihrer Kontraktion das Volumen der praccerebralen Erweiterung, während antero-dorsale Magen-Dilatatoren und Ösophagus-Retraktoren eine entsprechende Wirkung auf die postcerebrale Erweiterung haben. 3. Die Bewegungsweise des Magens deutet auf einen zweiphasigen Pulsationsablauf dieser beiden Gefäß-Erweiterungen hin, welche damit die Pumptätigkeit des Hauptherzens unterstützen. Mehrere einfache Ventilmechanismen verhindern dabei das Auftreten von Hämolymph-Rückströmen. Die funktionelle Koppelung der zwei Gefäß-Erweiterungen läßt es sinnvoll erscheinen, beide zusammen als Frontalherz zu bezeichnen.]

Affiliations: 1: Institut für Zoologic der Universität Wien, Althanstraße 14, A-1090 Wien, Austria

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1992-01-01
2016-08-27

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