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Ernst Friedrich Albert Baur - ein Beitrag zum liberal-konservativen Pfarrerbild im 19. Jahrhundert

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image of Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte

E. Fr. A. Baur repräsentiert einen durch die Berliner Erwedtung, die Befreiungskriege und die in Schleiermacher, Fries und Fichte idealistisch gebrochene Aufklärung geprägten Frömmigkeitstypus. Schönheit, gefühlsmäßiges Erleben, Selbstreflexion und die Geschichtlidikeit der Gotteserfahrung sind der Bezugsrahmen für die religiöse Erfahrung, inhaltlich bestimmt durch die in der kirchenmusikalisdien Reformbewegung relgiös-ästhetisdie Stimmung von politischem Aufbruch, Patriotismus, christozentrischer Kirdilichkeit und mittelbarer Abhängigkeit vom Universum. In der erwecklidivermittlungstheologischen Predigt soll die Gemeinde in diesen Erfahrungen weitergeführt werden. Der Freiheitsgedanke und der Patriotismus werden von A. Baur in der Turnbewegung Jahns lebendig gehalten. Differenzen zwischen A. Baur und Felix Mendelssohn-Bartholdy sind in mehrfacher Hinsicht zu verzeichnen gewesen. In der Häuslichkeit und der Freizeitgestaltung wird die städtische Bildungskultur fortgeführt, und die frauliche Existenz ist in besonderer Weise Spiegel religiöser Erfahrung. Innerhalb des kirchenrechtlich-institutionellen Spielraums gelingt eine Ausweitung der sozialen Fürsorge, und durch die zwedigebundene freie Vereinstätigkeit werden die aufkommenden Bedürfnisse (Turnen, Singen, literarische Bildung) kirdilich integriert und sollen analog zum Gustav-Adolph-Verein die Kultur christlich durchdringen. Die Christologie vermittelt die Kategorien für die als bedeutsam erlebten Personen (Genies: Jahn, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Schleiermacher). Die Teilhabe an ihrer vermittelnden und er-lösenden Tätigkeit ermöglicht die Fortsetzung der von Jesus Christus gewollten geistigen Erhebung, die in der Verklärung der Personen vorgestellt wird. Die Industrie stellt das durch sie ausgedrückte Lebensgefühl grundsätzlich in Frage.

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1979-01-01
2016-12-08

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