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Die biblisch-orientalische Deutung indianischer Mythologie: Der Versuch, Fremdes zu kategorisieren1

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Der "Orient" in Amerika läßt sich auf zwei Begegnungsrichtungen festlegen, wie ich hier anhand einiger Beispiele zu zeigen versuchte: Zunächst finden wir den Weg der Missionare, die versuchten, die für sie buchstäblich "Neue" Welt mit ihrem biblischen Instrumentarium zu deuten: Die heidnischen Götter sind vergleichbar den Götzen, die das Alte Testament kennt, und nichts anderes als Vorspiegelungen des Teufels. Einzelne indianische Anschauungen können dabei überhaupt biblisch gedeutet werden, teils als teuflische Nachahmungen der wirklichen biblischen Geschichte, teils als fast in Vergessenheit geratene Erinnerungen an einen ehemaligen Kontakt zur Alten Welt. Mit den ersten Erfolgen in der Missionierung finden wir aber auch eine andere Begegnungsrichtung : Die Indios selbst greifen auf biblische und somit orientalische Elemente zurück, um ihr Weltbild daran anzuknüpfen. Häufiger kann man aber beobachten, daß die eigene Mythologie nur formal mit biblischen Aussagen in Korrelation gebracht wird, so daß diese "Begegnung" eher oberflächlich bleibt. Beide Wege können dabei als Versuche gelten, das Fremde zu kategorisieren, mit dem "Orient" und "Okzident" durch den Zusammenprall der Kulturen im Gefolge der Conquista plötzlich zu leben hatten. Da diese Versuche jedoch in sich z.T. fragwürdig sind, haben sie letztlich bis heute kaum dazu geführt, das Weltbild des jeweils anderen auch zu verstehen.

Affiliations: 1: Karl-Franzens-Universität Graz

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1994-01-01
2016-12-05

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