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Savigny En De Wetenschap Van Het Privaatrecht in Nederland in De Negentiende Eeuw

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Savigny verkehrte brieflich mit H.W. Tydeman (Professor zu Franeker, dann Leiden), J.D. Meijer (Rechtsanwalt, dann Richter zu Amsterdam), A.C. Holtius (Professor zu Lüttich, dann Utrecht) und J. van Hall (Professor zu Amsterdam, dann Utrecht), ebenfalls mit L.A. Warnkönig (Professor zu Lüttich, Löwen und Gent), einem Schüler Hugos. Diese Korrespondenten unterrichteten Savigny über den Stand der (juristischen) Dinge in den Niederlanden, sandten ihm eigene Arbeiten oder Arbeiten ihrer Schüler und erörterten juristische Fragen. Mit Holtius hatte S. auch gute persönliche Kontakte. Die wichtigsten Vertreter Savignyschen Gedankenguts waren in Leiden der Politiker und Rechtslehrer J.R. Thorbecke, ein Schüler Eichhorns, C.J. van Assen und J. de Wal, in Utrecht Holtius, J.M.F. Birnbaum, G.W. Vreede und später J.A. Fruin, in Groningen C. Star Numan und J.H. Philipse, in Amsterdam Van Hall und Den Tex, beide Redaktoren der Bijdragen tot Regtsgeleerdheid en Wetgeving. Die schon genannten Tydeman und Meijer haben mit S. polemisiert. Direkten Einfluss erlangte S. erst mit seinem System. Zwar war die historische Methode Juristen und Politikern schon vorher durchaus geläufig, doch war sie nicht mit dem Namen Savigny verbunden. Die Kraftlinien der ausländischen Einflüsse auf die niederländische Rechtswissenschaft - Historische Schule, Pandektismus, 'l'ecole de l'exégèse' - sind bisher nicht gründlich untersucht worden. Die wichtigsten Kommentatoren stehen alle mehr oder weniger unter dem Einfluss des Pandektismus, kennen aber auch die französische Literatur gut, Savignysche Thesen (Volksgeist, Historische Entwicklung des Rechts usw.) finden sich bei ihnen als unreflektierte Wahrheit wieder. Auch im materiellen Privatrecht macht sich S's Einfluss bemerkbar (Besitz, Willensdogma).

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