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Opmerkingen Over De Aandacht Voor Het Romeinse Recht in De Middeleeuwen

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Es geht hier nicht um eine Bibliographie, sondern um eine grobe Angabe der Hauptgebiete der Forschung, mit einigen Anregungen für die Arbeit in der nächsten Zukunft. In Belgien hat man sich wesentlich weniger mit dem mittelalterlichen römischen Recht beschäftigt als in den Niederlanden: das ist zu erklären durch die Bedeutung von Meijers und Feenstra, durch die Bevorzugung des kanonischen Rechts in Belgien und durch den Umstand, daß die südlichen Niederlande im Mittelalter höher entwickelt waren als die nördlichen, weshalb das einheimische Recht in Belgien den Forschern verhältnismäßig mehr zu bieten hat. In den meisten Hand- und Einführungsbüchern wird das mittelalterliche römische Recht übrigens gebührend berücksichtigt. Vor einigen Jahren hat Schrage zwei gerade für den beginnenden Forscher wichtige Bücher herausgegeben. Die Bedeutung von Meijers und Feenstra wird kurz skizziert, wobei auch auf die Rolle des Handschriftensammlers D'Ablaing verwiesen wird. In der Rezeptionsgeschichte sind die Rechtshistoriker richtig zu Hause. Da sind die Beiträge von Van Caenegem und Hermesdorf im lus romanum medii aevi; da sind Studien über Bücherverzeichnisse, über den Einfluß ausländischer Gelehrte, über bestimmte einheimische Juristen, über das römische Recht in friesischen Rechtsquellen. Die Geschichte der Rechtsprechung und die Vergleichung des urkundlich überlieferten Materials mit der Literatur des gelehrten Rechts könnten einen großen Ertrag geben. Die Universitätsgeschichte hat vor allem Löwen und Orleans beobachtet. In der Buch-geschichte hat insbesondere F. Soetermeer beachtenswerte Leistungen erbracht. Feenstra hat verschiedene Überblicke über die Forschung in bezug auf Orleans veröffentlicht. Hier wird vor allem gewiesen auf das Terzett der Dissertationen von Waelkens, Bezemer und Van Soest-Zuurdeeg, die drei Einstiege veranschaulichen: den dogmenhistorischen, den literarhistorischen und den editorischen. Was getan wird: M. Duynstee beschäftigt sich mit dem bisher etwas vernachlässigten 14. Jhdt.; was gemacht werden könnte: eine Edition der ersten vier Bücher der Lectura Digesti veteris von Jacques de Révigny, aber wohl mit den entsprechenden additiones von ihm in Vetus-handschriften. Zu den Untersuchungen über die Quellen wird die Hoffnung ausgesprochen, daß es einmal möglich sein wird, eine zweite, erweiterte und korrigierte Ausgabe des Verzeichnisses von Dolezalek zu machen. Was in näher Zukunft gemacht werden könnte: auch kodikologisch genaue Beschreibungen der sich in Belgien und den Niederlanden befindenden Corpus-iuris-Handschriften. Gewarnt wird vor dem alleinigen Gebrauch von Mikrofilmen, Texte sollten nicht nur zweidimensional studiert werden. Was die Dogmengeschichte betrifft, besteht die Gefahr einer zu isolierten Betrachtung des gelehrten Rechts. Man sollte vielleicht eher versuchen Themen zu wählen, für die man auch über andere Quellen verfügen kann als die Rechtsliteratur. Der Gefahr des unrepräsentativen Quellenauswahls kann man entgegentreten mit Bescheidenheit. Zum Schluß wird noch mal die Bedeutung des mittelalterlichen römischen Rechts für die europäische Kulturgeschichte betont, und wird darauf hingewiesen, daß daraus auch für den akademischen Unterricht Konsequenzen zu ziehen sind.

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/content/journals/10.1163/157181993x00376
1993-01-01
2015-08-30

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