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Materialen Und Industrien Aus Dem Iranischen Hochland in Den Nahöstlichen Märkten Des 4. Bis 2. Jahrtausends V. Chr

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Die frühe Präsenz der vor- und frühgeschichtlichen Iranier (Arier)1 im Vorderen und Mittleren Orient ist Gegenstand einer Untersuchung, die der Autor anhand positiver materieller und sprachlicher Evidenzen vorgenommen hat. Teile von dieser Untersuchung sind bereits veröffentlicht, und der andere Teil (Hauptwerk) erscheint in Kürze.2 Das vorliegende Referat ist ein Auszug der im Hauptwerk eingehend behandelten materiellen Aspekte, die dort in größerem Umfang sowie in Verbindung mit sprachlichen Evidenzen ausführlicher behandelt werden. Zu den sprachlichen Evidenzen, die eine frühe Präsenz der Arier in weiten Gebieten des Nahen und Mittleren Ostens belegen, gehört auch die Spurensuche nach den Kultur- und Handelsbeziehungen unter den altorientalischen Ländern. Die Untersuchung von bestimmten Mineralstoffen, die ein beschränktes Vorkommen in der Region aufweisen, sowie Industrien bestimmter Art, sind von Bedeutung. Die Analyse solcher Stoffe zeichnet ein eindeutiges Bild von den Quellen und Märkten des Alten Orients in den frühesten Perioden. Nach den archäologischen und literarischen Zeugnissen zu urteilen, haben unter allen Mineralstoffen des Nahen und Mittleren Ostens Kupfer, Zinn und Lapislazuli die weitesten Wege zurückgelegt, um an den Zielmarkt zu gelangen. Nach dem Zeugnis alter Texte und archäologischen Funden waren Afghanistan, Zentralasien und Iran die Quellen von Lapislazuli, Zinn und zumindest einer besonderen Sorte von Kupfer sowie anderen Halbedelsteinen, Steinen zur Herstellung von Statuen, heilsamen Kräutern, Salben, Farben etc. Auch der leichte zweirädrige Streitwagen stammte aus dem Iranischen Hochland. Im folgenden werden unter diesen mannigfaltigen Materialien und Industrien nur solche näher behandelt, welche von sich nicht nur Spuren in den textlichen Quellen hinterlassen haben, sondern auch als arische bzw. uriranische Lehnwörter in den Sprachen der nahöstlichen Völker aufgenommen worden sind.

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/content/journals/10.1163/157338499x00038
1999-01-01
2015-03-02

Affiliations: 1: Tehran

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