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An Interpretation of Some Crop Rotation Experiences Based On Nematode Surveys and Population Studies

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Die vorliegende Arbeit illustriert das allgemeine Auftreten eines dynamischen, multiplen Wurzelälchenfaktors in Kulturböden und die Bedeutung der Nematoden als wuchshemmender Faktor in Verbindung mit der Fruchtfolge. Die Daten beziehen sich hauptsächlich auf holländische Böden; Untersuchungen im Ausland weisen auf die internationale Bedeutung dieses Problems. Kultivierter Boden beherbergt normal, abgesehen von Heterodera-Arten und saprozoischen Formen, einen Komplex verschiedener parasitischer Wurzelälchen, wie Pratylenchus-, Paratylenchus-, Rotylenchus-, Tylenchorhynchus-, Hoplolaimus- und Meloidogyne-Arten. Tabelle i gibt den Stand auf einem gemischten Sand-Bauerngut wieder und zeigt in jedem Felde die Anwesenheit von 4-6 Gattungen, bzw. 5-10 Arten von parasitischen Wurzelälchen auf. Die Ziffern zeigen einen entschiedenen Einfluss des Fruchtwechsels und des letzten Gewächses. Der differenzierende Einfluss des Gewächses wird experimentell in Tabelle II wiedergegeben. Verschiedene Arten in den Tabellen I und II sind bekannte Pflanzenparasiten, und von anderen wird angenommen, dass sie gewisse Gewächse schädigen (Pl. XX, Fig. I). Es ist deutlich, dass Fruchtwechsel, wie auch der Wechsel zwischen Weide- und Feld-wirtschaft in der Praxis dazu beiträgt, dass die Ernten auf der Höhe bleiben. Auf Tonböden trifft man in der Praxis dieselbe Sachlage an, obwohl hier andere Aelchenarten eine Rolle spielen. Tabelle III zeigt die Beziehung zwischen Weizen- und Gerste-Kultur und den Anwuchs der Population von Pratylenchus-, Paratylenchus- und Tylenchorhynchus-Arten in einem Versuchsfelde auf schwerem Tonboden. Tabelle IV zeigt die Situation in einem beständigen Fruchtwechselversuchsfelde auf sandigen Lehm. Spezifische Pratylenchus- und Paratylenchus-Arten treten bei gewissen Gewächsen in den Vordergrund und werden von anderen unterdrückt. Die starke Entwicklung der Pratylenchus-Population in Weizen und die starke Abnahme derselben in Flachs und Rüben im Jahre 1955, illustrieren den dynamischen Charakter der Population. In beiden Feldern zeigt Ertragsverlust in der verseuchten Erde, und Zurückkehr der Fruchtbarkeit nach einer Boden-behandlung mit einem Nematizide (DD) oder mit Hitze (60° C), die Bedeutung des Nematodenfaktors (Pl. XX, Fig. 2). Der günstige Einfluss der Fruchtwechsels ist hier also mindestens teilweise durch die Tatsache erklärt, dass die Aelchen-Populationen hierdurch in Schranken gehalten werden. Auf jungfräulichen Böden ist es gewöhnlich möglich, gute und gleichmässige Gewächse während einer Reihe von Jahren ohne Fruchtwechsel zu erzielen. Pflanzenparasitische Aelchen sind nicht oder kaum anwesend (Tabelle V). Tabelle VI dagegen illustriert, dass innerhalb von 12 Jahren nach der Bebauung spezifische Pratylenchus- und Paratylenchus-Arten eingedrungen sind und in einigen Kulturen und bei gewissen Fruchtfolgen eine hohe Population aufgebaut haben. Es ist wahrscheinlich, dass die Notwendigkeit des Fruchtwechsels in neu bebauten Gelände wenigstens teilweise von diesem Nematodenfaktor geregelt und geleitet wird. In Züchtereien und in Privatgärten werden oft andere Aelchen-Probleme angetroffen als im angrenzenden Ackerland. Fig. I demonstriert eine schnelle Veränderung von Ackerland in Gartenwirtschaft (kein Getreide), so weit es einige charakterische Aelchenprobleme auf Sandboden betrifft. Eine dreijährige Umstellung der Fruchtfolge genügte, um Pratylenchus pratensis zu unterdrücken und Meloidogyne hapla und Hoplolaimus uniformis in die Höhe zu bringen. Auch im Gartenbau ist es also logisch anzunehmen, dass die Fruchtfolge für das Auftreten der verschiedenen Aelchen-Probleme bestimmend ist, und dass die Fruchtfolge von Jahr zu Jahr die Probleme beeinflusst. Die Gegenwart eines polyfaktoriellen Aelchenkomplexes in kultiviertem Lande und der Einfluss der Fruchtfolge auf den Aelchenbestand werden als allgemeine Phänomene betrachtet. Alle Versuchsfelder und Farmen, die zufällig auf Nematoden geprüft wurden, bestätigen diese Auffassung. Es war bekannt, dass Fruchtwechselwirkungen in speziellen Fällen eine Folge von Aelchengradationen sind. Die heutigen Befunde aber stützen die Auffassung, dass der Fruchtwechselmechanismus sehr allgemein mit dem Aelchenfaktor verknüpft ist. Gewisse Beobachtungen haben die Autoren von der Wichtigkeit dieses Faktors überzeugt. Es kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgesagt werden, in wie weit nicht geklärte Fruchtwechselergebnisse im allgemeinen dem Nematodenbefall zugeschrieben werden können, da hierbei auch andere Faktoren eine Rolle spielen (siehe OOSTENBRINK 1956a). Die Befunde enthüllen auch im Anschluss an frühere Berichte (1954) den Einfluss des Bodentypus auf den Wurzelälchenkomplex. Es ergibt sich, dass der Bodentypus hoch selektiv oder sogar bestimmend ist für das Auftreten gewisser Pratylenchus- und Paratylenchus-Arten. Dies scheint nicht dermassen zu gelten für Hoplolaimus uniformis und Heterodera-Arten.

Affiliations: 1: (Plantenziektenkundige Dienst, Wageningen

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1956-01-01
2016-12-07

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